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Fehlzeitenregelungen

Verfahren bei versäumten Unterrichtsstunden: Fehlzeitenregelungen

Sind Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren zwingenden Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so ist folgendermaßen zu verfahren:

  1. Jedes Schulversäumnis ist unverzüglich der Schule mitzuteilen (Sekretariat: 05207/8905600). Stellt man also z.B. morgens fest, dass ein Schulbesuch aus Krankheitsgründen nicht möglich ist, muss man noch vor Schulbeginn, spätestens im Laufe des Vormittags (bis 12 Uhr), die Schule darüber benachrichtigen, dass man sie nicht besuchen kann und wie lange das Fehlen voraussichtlich dauern wird.
  2. Bei längerer Fehlzeit ist spätestens nach einer Woche eine Zwischenmitteilung an das Sekretariat zu senden.
  3. Die schriftliche Entschuldigung mit Angabe des Grundes (bei Nicht-Volljährigen mit der Unterschrift der Erziehungsberechtigten) wird – zusammen mit einem entsprechenden Eintrag im Fehlstundennachweis – in der ersten Kursstunde nach Rückkehr in die Schule dem jeweiligen Fachlehrer vorgelegt, bei denen man gefehlt hat. Geschieht dies nicht, werden die Fehlstunden als unentschuldigt gewertet! Die Fachlehrer zeichnen die Entschuldigung sowie den Eintrag im Fehlstundennachweis ab und tragen die Entschuldigung im Kursheft ein.
  4. Abmeldungen vom Unterricht während des Tages erfolgen im Sekretariat. Dort wird die Abmeldung in der „Abwesenheitsliste” festgehalten.

Wichtige Hinweise zu "unentschuldigten Fehlstunden"

Leistungsbewertung

Die APO-GOSt macht in § 13 Abs. 4 zur Leistungsbewertung bei "unentschuldigten Fehlstunden" eindeutige Angaben:

"Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, die geforderten Leistungsnachweise zu erbringen. Verweigert eine Schülerin oder Schüler einzelne Leistungen oder sind die Leistungen in einem Fach aus von ihr oder von ihm zu vertretenden Gründen nicht beurteilbar, wird die einzelne Leistung oder die Gesamtleistung wie eine ungenügende Leistung bewertet (§ 48 Abs. 5 Schulgesetz)"

Im WINGEN-Kommentar [*] Nr. 13 wird dazu noch klärend festgehalten:

"(...) Die (ausdrückliche) Leistungsverweigerung und die ausschließlich von dem Schüler zu vertretende Nichtbeurteilbarkeit führen zu einer Benotung mit ungenügend. (...) Schüler, die häufiges Fehlen selbst zu vertreten haben, haben keinen Anspruch darauf, außerhalb der im laufenden Unterricht durchgeführten Leistungsüberprüfungen Gelegenheiten zu erhalten, zusätzliche Leistungsnachweise zu erbringen. (...)"

Im Klartext: Wer eine Unterrichtsstunde unentschuldigt versäumt, erhält für diese Unterrichtsstunde die Note "ungenügend".

Entlassung von der Schule

§ 47 Abs. 8 SchulG

"Ein nicht mehr schulpflichtiger Schüler oder eine nicht mehr schulpflichtige Schülerin kann von der Schule entlassen werden, wenn er oder sie trotz schriftlicher Erinnerung ununterbrochen 20 Unterrichtstage unentschuldigt gefehlt hat."

§ 53 Abs. 4 SchulG

"(...) Die Entlassung einer Schülerin oder eines Schülers, die oder der nicht mehr schulpflichtig ist, kann ohne vorherige Androhung erfolgen, wenn die Schülerin oder der Schüler innerhalb eines Zeitraumes von 30 Tagen insgesamt 20 Unterrichtsstunden unentschuldigt versäumt hat."


[*] Dobert, Klaesberg: Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasiualen Oberstufe, Kommentar für die Schulpraxis, Essen (WINGEN-Verlag) 2010, 8. Aufl., S. 101

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