Aktuelle Änderungen - Suchen:

--------------------------------------------------------------

Studien- und Berufswahlorientierung

Gesetzliche Grundlagen

Merkblätter des MSW

Zusammenstellungen für VVs


Schulinterne Regelungen

Termine für die Oberstufe

Facharbeit (Jg.-St. Q1)

Download: Formulare und Dokumente


Allgemeine Infos

Alternativen zum Abitur / zur Gymnasialen Oberstufe

edit SideBar

Wahlen zu den schulischen Mitwirkungsgremien

Schulmitwirkung - Wahlkalender 2016/2017

Zu Beginn eines Schuljahres werden an allen Schulen die Vertreterinnen und Vertreter der Lehrkräfte, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler gewählt. Dieses Faltblatt informiert über die einzelnen Mitwirkungsgremien, die Wahltermine und den Wahlablauf.

https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/msw/schulmitwirkung-wahlkalender-2016-2017/925


Grundlegende Infos zur Mitwirkung in der Schule

Diese findet ihr auf den Seiten des Schulministeriums. In dem ""Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen"" ist der Paragraph § 74 (Schülervertretung) wichtig.

Rechtliche Grundlagen

SV-Erlass, § 3.1 (Hervorhebungen durch die Verfasser)

"Die Belange der Schülerinnen und Schüler werden vertreten in Klasse, Jahrgangsstufe, Kurs, Schülerrat und Schülerversammlung sowie durch die Schülervertreterinnen und Schülervertreter (Klassensprecherin oder Klassensprecher, Jahrgangsstufensprecherin oder Jahrgangsstufensprecher, weitere Vertreterinnen und Vertreter der Jahrgangsstufe im Sinne von § 12 Abs. 5 SchMG, Schülersprecherin oder Schülersprecher)."

Schulgesetz § 74 (Hervorhebungen durch die Verfasser)

"(3) Der Schülerrat vertritt alle Schülerinnen und Schüler der Schule; er kann Anträge an die Schulkonferenz richten. Mitglieder des Schülerrats sind die Sprecherinnen und Sprecher der Klassen und Jahrgangsstufen sowie mit beratender Stimme deren Stellvertretungen. Hat eine Jahrgangsstufe mehr als 20 Personen, wählt die Jahrgangsstufe für je weitere 20 Personen eine weitere Vertretung für den Schülerrat."

Mögliches Vorgehen bei einer Wahl

Grundsätzlich gilt folgendes Vorgehen bei einer Wahl:

  1. Wahlausschuss bilden. Wer kandidieren möchte, kann dort nicht Mitglied sein!
  2. Wahlausschuss übernimmt die Leitung der Wahl.
  3. Wahlausschuss klärt den Wahlmodus bzw. legt ihn fest.
    1. Welche Ämter (Anzahl?) gilt es zu besetzen?
    2. Wer ist wahlberechtigt?
    3. Wie viele Stimmen hat jeder Wahlberechtigete?
    4. Wird geheim oder offen gewählt?
    5. Wie viele Wahlgänge sind vorgesehen/nötig?
    6. Welche Mehrheit ist nötig, um gewählt zu sein?*
  4. Kandidaten werden vorgeschlagen und erfasst. An dieser Stelle kann schon ihre Zustimmung zur Kandidatur eingeholt werden, um unnötige Wahlgänge zu vermeiden.
  5. Wahlausschus verteilt Stimmzettel an die Wahlberechtigten (bei geheimer Wahl) oder befragt die Wahlberechtigten nach ihrer Wahl und zählt die Stimmen aus (bei offener Wahl).
  6. Wahlausschus sammelt Stimmzettel ein. Schon hier auf Vollständigkeit achten!
  7. Wahlausschus zählt Stimmzettel aus. Dabei feststellen, ob eine Stimme gültig oder ungültig ist. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden ebenfals festgehalten. Ungültig sind z.B. unleserliche Stimmzettel!
  8. Wahlausschus prüft das Wahlergebnis: Anzahl der Stimmen muss Anzahl der Stimmberechtigten entsprechen!
  9. Wahlausschuss gibt das Ergebnis (für das Protokoll) bekannt.
  10. Wahlausschuss fragt die Kandidaten, die gewonnen haben, ob sie die Wahl annehmen, und gratuliert den siegreichen Kandidaten, wenn sie die Wahl angenommen haben.

* Mögliche Mehrheiten sind:

  1. Einstimmigkeit (Alle abgegebenen Stimmen)
  2. 2/3-Mehrheit (2/3 aller abgegebenen Stimmen)
  3. Absolute Mehrheit (mehr als die Hälfte aller abgegebenen Stimmen)
  4. Einfache Mehrheit (Mehrzahl aller abgegebenen Stimmen)
  • Man kann diese möglichen Mehrheiten auch kombinieren: Z.B. kann man festlegen, dass im 1. Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht werden muss, während im 2. Wahlgang die einfache Mehrheit ausreichend ist.
  • Zudem kann man ein Veto-Recht festlegen!

Das Festlegen, welche Mehrheit notwendig sein soll, bestimmt die jeweilige Wahlordnung. Wird dies dort nicht bestimmt sondern freigestellt, sollte man das Festlegen davon abhängig machen, wie wichtig die Wahl ist.

Bearbeiten - Historie - Druckansicht - Aktuelle Änderungen - Suchen
Page last modified on 23.08.2016 21:57 Uhr