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Facharbeit (Jg.-St. Q1)

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Anleitung zum Verfassen einer Facharbeit

Aufgaben und Grundlagen der Facharbeit

"Facharbeiten sind besonders geeignet, die Schüler mit den Prinzipien und Formen selbstständigen, wissenschaftspropädeutischen Lernens vertraut zu machen. Die Facharbeit ist eine umfangreichere schriftliche Hausarbeit und selbstständig zu verfassen.

Ziel der Facharbeit ist es, dass die Schüler beispielhaft lernen, was eine wissenschaftliche Arbeit ist und wie man sie schreibt. Die umfassende oder wissenschaftliche Erarbeitung eines bestimmten Themas ist nicht Aufgabe einer Facharbeit. Dies unterscheidet die Facharbeit z. B. von der Be­sonderen Lernleistung nach § 17 APO-GOSt.

Vom Referat unterscheidet sich die Facharbeit durch eine Vertiefung von Thematik und metho­discher Reflexion sowie durch einen höheren Anspruch an die sprachliche und formale Ver­arbeitung."

Landesinstitut für Schule und Weiterbildung NRW (Hrsg.): Empfehlungen und Hinweise zur Facharbeit in der gymnasialen Oberstufe, Soest 2001, 3. Aufl., S. 5

Gesetzliche Grundlagen

Rechtliche Bestimmungen zur Facharbeit lassen sich in der APO-GOSt finden:

§ 14 (3)

"In der Qualifikationsphase wird nach Festlegung durch die Schule eine Klausur durch eine Facharbeit ersetzt. (...)"

§ 15 (1)

"Zum Beurteilungsbereich „Sonstige Mitarbeit“ gehören alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten schriftlichen, mündlichen und praktischen Leistungen mit Ausnahme der Klausuren und der Facharbeit gemäß § 14 Abs. 3 (...)."

Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe (APO-GOSt) vom 5. Oktober 1998, zuletzt geändert durch Verordnung vom 12. März 2009

Beurteilungskriterien

Ausführlichere Beurteilungskriterien wurden im Laufe der Zeit an der Lise-Meitner-Schule in Leverkusen entwickelt, an der schon 1994 die Anfertigung einer Facharbeit verbindlich wurde und entsprechend viele Erfahrungen vorliegen. Daran ausgerichtet haben wir einen eigenen Erwartungshorizont, nämlich die "Kompetenzorientierte Beurteilung" entworfen:

http://oberstufe.gymnasium-shs.de/uploads/Facharbeit/Kompetenzorientierte%20Beurteilung%20-%20Vers.2.pdf

"Die inhaltliche Bewertung erstreckt sich auf die drei Anforderungsbereiche

      (I) Wiedergabe von Kenntnissen (Reproduktion)
      (II) Anwendung von Kenntnissen (Reorganisation)
      (III) Problemlösen und Werten,

wie sie fachlich in den jeweiligen Lehrplänen ausgelegt sind.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass auch bei den Aufgabenstellungen im Abitur der Schwerpunkt im Anforderungsbereich II liegen soll.

(...) Bei der Bewertung der sprachlichen Darstellungsleistung führen gehäufte Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit in der deutschen Sprache zur Absenkung bis zu zwei Notenpunkten (vgl. APO-GOSt § 13 (2)) [Anm. des Verf.: Verweis aktualisiert]. In Facharbeiten ist die Fähigkeit zur abschließenden Korrektur eigener Texte ein wesentlicher Teil der geforderten Leistung, die zudem bei Nutzung von Textverarbeitung durch entsprechende Korrekturhilfen unterstützt wird. Die Korrektur steht zudem nicht unter vergleichbarem Zeitdruck wie in Klausuren. Deshalb ist hier in allen Fächern ein strengerer Maßstab als in Klausuren anzulegen."

Landesinstitut für Schule und Weiterbildung (Hrsg.): Empfehlungen und Hinweise zur Facharbeit in der gymnasialen Oberstufe, Soest 1999, S. 12 f.


Organisation der Facharbeit am Gymnasium SHS

Die Organisation der Facharbeit erfolgt auf der Grundlage von Konferenzbeschlüssen der Lehrer- und Schulkonferenz. Die Beschlüsse befinden sich im Anhang.

Termine

siehe: Organisationsplan für das aktuelle Schuljahr

Abgabe der Facharbeit

Ort

Die Abgabe der Facharbeit erfolgt im Raum 1.15.

Einband

Die Facharbeit muss geheftet oder gebunden sein. Als die einfachste Form der Heftung empfiehlt sich die Verwendung eines Schnellhefters mit Klarsichtdeckel. Man kann die Facharbeit jedoch auch binden oder aufwändiger heften lassen.

Bestandteile

Folgende Bestandteile gehören zur Facharbeit und müssen unbedingt abgegeben werden:

  1. die Facharbeit selbst (mit unterschriebener Erklärung),
    • in einer ausgedruckten Version,
    • in einer digitalen Version im Format PDF (z.B. auf einer CD-ROM oder auf einem USB-Stick in einer Plastikhülle mit genauer Kennzeichnung),
  2. die zitierten Online-Quellen als Ausdruck oder PDF-Dateien (siehe: "Zitieren von Online-Quellen") als Teil des Anhangs,
  3. die Protokolle der Beratungsgespräche als Teil des Anhangs.

Erstellen eines Vorzeigeportfolios

Wir haben uns entschieden, auf das Führen eines Arbeitstagebuchs zu verzichten, um Sie nicht noch zusätzlich - neben der eigentlichen Facharbeit - mit diesem Auftrag zu belasten. Statt dessen müssen Sie ein Vorzeigeportfolio anlegen, in dem Sie alle Materialien, Aufzeichnungen etc. sammeln:

"Portfolio im Sinne einer Leistungsmappe: sammelt und ordnet bestimmte Produkte, die eine Lernbiographie des Lernenden kennzeichnen, bzw. die Entwicklung des Lernenden sichtbar machen oder seine Arbeit an einem Projekt dokumentieren. Es kann als Vorzeigeportfolio, Prüfungsportfolio oder auch als Bewerbungsportfolio verwendet werden." (http://de.wikipedia.org/wiki/Portfolio)

Am Tag der Bekanntgabe des Klausurfaches, in dem Sie die Facharbeit schreiben, beginnen Sie mit der Zusammenstellung Ihres Vorzeigeportfolios.

Dieses Vorzeigeportfolio muss nicht mit der Facharbeit abgegeben werden, ist jedoch bei jedem Beratungsgespräch vorzulegen!


Themenfindung

Ein Zugang im Rahmen der Themensuche könnte sein, dass Sie (zunächst für sich selbst, dann gemeinsam mit der Sie betreuenden Lehrerin bzw. Ihrem Lehrer) folgende weitere Fragen bedenken:

  • Sind Ihnen im Unterricht Themen oder Fragen aufgefallen, die Ihrer Meinung nach zu kurz kamen und die Sie interessant fanden?
  • Haben Sie weitere Themen, die Sie persönlich besonders interessieren?

Wenn Sie sich für ein Thema entschieden haben, helfen folgende Fragen weiter:

  • Was genau verstehen Sie unter dem Auftrag, der sich aus Ihrem Thema ergibt?
  • Welche Schwerpunkte wollen Sie setzen, um das Thema einzugrenzen?
  • Auf welche Weise wollen Sie an Informationen und Materialien gelangen?
  • Ist der Aufwand allein zu schaffen (12 Seiten Textteil maximal)?
  • Haben Sie schon Ideen bezüglich der methodischen Umsetzung Ihres Vorhabens?
  • Welche Unterstützung erwarten Sie von Ihrer Kursleiterin / Ihrem Kursleiter? Haben Sie weitere Ansprechpartner/innen?

Nachdem Sie das Thema in Ihrem Arbeitstagebuch vorformuliert haben, sollte die genaue Abgrenzung des Themas zusammen mit der Kursleiterin / dem Kursleiter erfolgen. Das gemeinsam formulierte Thema ist eine wichtige Voraussetzung für den Beginn Ihrer Facharbeit, nur ein präzise formuliertes Thema erspart Ihnen Irrwege.

Besonders bei experimentellen Arbeiten, bei denen Rückschläge, Umwege und Sackgassen oft von vornherein zu erwarten sind, muss mit großen Zeitreserven geplant werden.

Aber nicht nur die Erfahrung des Zeitproblems wird - unabhängig vom Fach - sehr häufig gemacht. Die fehlende Berücksichtigung der nachfolgend genannten Aspekte stellt sich immer wieder als eigentliche Ursache bei Fehlentwicklungen heraus. Die entsprechenden Erfahrungen werden hier daher gleich zu Ratschlägen umformuliert:

  • Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, passen Sie die Umsetzung der gestellten Aufgabe in Umfang und Aufwand ihrem Ziel an.
  • Entwickeln und begründen Sie - auch schriftlich in der Arbeit - Ihren individuellen Schwerpunkt und Ihre Herangehensweise (Wie verstehen Sie das Thema? Welchen Weg schlagen Sie ein, welchen nicht? Warum? usw.).

Mögliche Fragen im Beratungsgespräch

Bevor Sie mit einem Themenvorschlag an den Fachlehrer herantreten, sollten Sie sich über einige Fragen Klarheit verschaffen, die im Beratungsgespräch auftreten können.

Fragen an die/den Themensuchende(n)

  • zur Themenfindung
    • Sind Ihnen im Unterricht der Sekundarstufe II Fragestellungen aufgefallen, die Sie auf einen Ihnen selbst besonders interessant oder wichtig erscheinenden Bereich beziehen können?
    • Schien Ihnen die Behandlung eines Themas im Unterricht der Sekundarstufe II als zu knapp? Gibt es ein Thema, das eine Vertiefung verdient hätte?
    • Halten Sie andere Themen für wichtig und interessant, die Sie bearbeiten wollen?
    • Ist das ausgesuchte Thema ein Thema des Faches NN ?
    • Welche Aspekte des Themas lassen sich mit dem Fach NN verbinden?
    • Welche persönlichen Interessen verbinden Sie mit dem Thema?
  • zur Themenformulierung
    • Wie hoch stellen Sie sich den erforderlichen Aufwand vor?
    • Haben Sie Ideen, wie Sie an entsprechende Materialien (Bücher, Aufsätze, Erfahrungsberichte etc.) kommen?
    • Welche Methoden wollen Sie einsetzen, um das Thema zu untersuchen?
    • Lässt sich die Themenstellung präzise formulieren?
    • Welche Eingrenzungen (zeitlicher, räumlicher Art usw.) sind bei diesem Thema notwendig?
  • zur ersten Themenvorbereitung
    • Welche Erwartungen an die Fachlehrerin bzw. den Fachlehrer haben Sie bezüglich der Vorbereitung des Themas?
    • Wer sonst unterstützt Sie bei der Bearbeitung des Themas?
    • Stehen die erforderlichen Quellen und Arbeitsmittel in der Bearbeitungszeit des Themas zur Verfügung?

Mögliche Zugangsweisen und Eingrenzungsmöglichkeiten

Allgemeines

Dem Prozess der Themenfindung kommt besondere Bedeutung zu. Die Schülerinnen und Schüler sollen vor ihrer Entscheidung geübt haben, für die Facharbeit in den einzelnen Fächern geeignete Fragestellungen zu entfalten und auch einzugrenzen. Es sollte vermieden werden, dass die betreuenden Lehrkräfte den Schülerinnen und Schülern eine Aufgabe ohne vorbereitende Erörterung der Themenfindung vorgeben oder dass ein Spezialgebiet als Thema der Facharbeit gewählt wird. Es ist insbesondere darauf zu achten, dass die übernommene Aufgabe abgegrenzt und überschaubar ist. Zu allgemeine Themen sollten vermieden werden, damit eine einfache Übernahme aus dem Internet erschwert wird. Unterschiedliche Themen verlangen unterschiedliche fachliche Methoden der Bearbeitung. Dies kann geschehen durch

  • Interpretation von Texten, Bildern, Gegenständen, Klängen
  • Analyse von Sachtexten
  • Auseinandersetzung mit mathematischen und logischen Problemen
  • historische Bezüge
  • Fragen von gesellschaftlicher Relevanz
  • experimentelle Untersuchungen
  • Beobachtung und Erkundung von künstlichen und natürlichen Lebenswelten

Das Thema soll – nach Möglichkeit – aus dem laufenden Unterricht erwachsen und auf diesen zurückführen. Die methodischen Anforderungen sollen dem Unterrichtsniveau der Jahrgangsstufe Q1 entsprechen. Es sollen zudem solche Themen bevorzugt werden, die Studien der Schülerinnen und Schüler in ihrem Umfeld ‚vor Ort‘ ermöglichen. Sie sollen selbstständig und ihren eigenen Möglichkeiten entsprechend einen fachspezifischen Aspekt aufgreifen. Es reicht nicht aus, nur allgemeines Wissen zusammenzutragen, sondern es soll auch problemorientiert gearbeitet werden.

Endgültig wird das Thema in einem Beratungsgespräch zwischen Verfasser und Fachlehrerin/Fachlehrer festgelegt. Dabei sollte die Schülerin/der Schüler eigene Interessen nennen und auch einen Themenvorschlag mitbringen. In weiteren Beratungsgesprächen tauschen sich Schüler und Fachlehrerin/Fachlehrer darüber aus, wie sich das Thema bewährt hat oder ob ein neuer Schwerpunkt gesetzt werden muss.

In jedem Fachunterricht werden in der Vorbereitungszeit Beispiele mit den Schülerinnen und Schülern besprochen, so dass sich jeder über Charakter und Methoden in der Facharbeit eines jeweiligen Faches informieren kann und somit Hilfen für die Auswahl des Faches nach ihren/seinen Interessen und Begabungen erhält. Grundsätzlich bespricht jeder Fachlehrerin/Fachlehrer in seinem Kurs Themenbeispiele, da diese aus dem Unterricht hervorgehen und wieder auf den Unterricht zurückführen sollen.

Themen finden und eingrenzen am Beispiel der Gesellschaftswissenschaften

Typisierung von Vorschlägen

Das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld bietet eine Fülle von Möglichkeiten für sinnvolle Facharbeiten. Bei der Themenauswahl ist es jedoch ratsam, bestimmte Gesichtspunkte zu beachten.

Eingrenzung tut deshalb Not. Eine wichtige Möglichkeit besteht in der Begrenzung der Bearbeitung auf einen bestimmten Ausschnitt der (Sekundär-)Literatur. Ist die Begrenzung nicht ausdrücklich schon in der Themenformulierung genannt, so sollte sie mit dem betreuenden Lehrer abgesprochen werden und muss dann in der Facharbeit selbst Erwähnung finden.

Vorschläge

Eine wichtige andere Form der Eingrenzung besteht in der genaueren Bestimmung eines Untersuchungsgegenstands.

Oft bietet sich der lokale Bezug an. Zur Auffindung von Facharbeitsthemen im Bereich Gesellschaftswissenschaften sollen hier einige Zugangsweisen vorgeschlagen werden, die durch verschiedene Blickrichtungen evtl. die Bestimmung konkreter Themen erleichtern können. Im Folgenden werden nur die Untersuchungsgegenstände genannt, ein daraus entwickeltes Thema stellt eine konkrete, noch nicht behandelte Frage oder - noch besser - wirft ein Problem auf.

  • problemorientiert: Untersuchung eines sozialen, politischen, wirtschaftlichen, geschichtlichen, sozialräumlichen, ethischen, erzieherischen Problems
    • Einbindung von Ausländerkindern in die Kindergruppen des NN-Kindergartens
    • Auswirkungen der Umstellung auf den Euro im Sparverhalten der Bürgerinnen und Bürger von NN
  • historisch orientiert: Untersuchung der Geschichte eines Gebildes (Dieser Ansatz ist keineswegs nur auf das Fach Geschichte beschränkt.)
    • Geschichte eines (bes. bedeutsamen oder interessanten) Gebäudes oder Ortes, einer Straße, eines Friedhofs etc.
    • Geschichte der Volkshochschule in NN
    • Geschichte der NN-Schule zwischen 1933 und 1939
  • an der Struktur orientiert: Untersuchung der Beschaffenheit, des Aufbaus oder der Implikationen eines Gebildes oder Prozesses
    • Die Arbeit der Wohlfahrtsverbände in NN
    • Marktchancen der TransFair-Produkte in NN
  • inhaltsanalytisch: Untersucht werden mit inhaltsanalytischen Methoden Produkte in Medien
    • Die Berichterstattung über Themen der ’Einen Welt‘ im Programm der ARD zwischen dem ... und dem ...
    • Die Rolle der Frau in der Anzeigenwerbung der Zeitschrift NN vom . . . bis zum . . .
  • handlungsorientiert: Untersuchung von Strategien zur Lösung eines Problems, der zugrundeliegenden Interessen, Widerstände und von Lösungsmöglichkeiten im demokratischen Prozess des Interessenausgleichs
    • Der Konflikt um die NN-Straße
    • Halfpipe in NN – unmöglich?
  • biographisch orientiert: Untersuchung der Biographie und der persönlichen Erlebnisse von Personen als Widerspiegelung historischer oder zeitgeschichtlicher Ereignisse
    • Die 68er Revolte in NN im Erleben damaliger Jugendlicher
    • Schicksal eines Deserteurs im Zweiten Weltkrieg
  • Kombinationen der o. g. Möglichkeiten:
    • Die Arbeit des Ausländerbeirats in NN
    • Das Wahlverhalten der Jungwählerinnen und Jungwähler in NN bei der Kommunalwahl vom ...

Checkliste am Ende der Überlegungen:

Das Thema ...

  • wurde exakt eingegrenzt.
  • weist einen eindeutigen Schwerpunkt auf.
  • stellt eine konkrete Frage oder wirft ein Problem auf.
  • ist präzise formuliert.
  • lässt eine Bearbeitung mit überschaubarer Materialfülle zu.
  • ist gut verständlich / griffig formuliert.

Problematische "Standard"-Themen

Typische Standardthemen, die für eine Facharbeit ungeeignet sind:

  • Die deutsche Revolution und die Gründung der Weimarer Republik
  • Die Deutsche Revolution 1918/1919: um Frieden und Demokratie
  • Die Anfänge der NSDAP
  • Gründe und Erklärungen für die Weltwirtschaftskrise
  • . . .

Bisherige Themen

Facharbeitsthemen vergangener Jahre dürfen nicht übernommen werden. Klären Sie dies in der Beratung mit Ihrem Fachlehrer.


Bearbeitung des Themas

Folgende Ausführungen sind bei der Bearbeitung des Themas zu beachten.

Vorgehen

Die Bearbeitung gliedert sich in mehrere Phasen, die sich z. T. überschneiden:

  1. Reflexion über das Thema (Sie sollte eingehen in das Vor- oder das Schlusswort der Facharbeit.)
  2. Frage- und Problemstellung mit der/dem Fachlehrerin/Fachlehrer diskutieren
  3. Arbeitsplanung und -vorbereitung
  4. Materialsuche und -sammlung (recherchieren, experimentieren, praktisch arbeiten, messen, analysieren)
  5. Ordnen und Durcharbeiten des Materials unter der gegebenen Themenstellung (Informationen zusammenstellen, Quellenprotokolle erstellen, auswerten)
  6. Entwurf einer Gliederung (Grob- und Feingliederung)
  7. ggf. praktische, empirische oder experimentelle Arbeiten
  8. Textentwurf
    1. Texteinleitung schreiben und ggf. zum Abschluss noch einmal überarbeiten
    2. Text für den Hauptteil schreiben und überarbeiten
    3. Schlussteil als Ergebniszusammenfassung schreiben
    4. Dokumente in den Text eingliedern und/oder im Anhang aufbereiten
  9. Reinschrift und Fertigstellung (am PC)
    1. Layout für den Gesamttext entwerfen
    2. Deckblatt
    3. Inhaltsverzeichnis und Seitenangaben
    4. Bibliografie
    5. Versicherung, selbstständig gearbeitet zu haben
  10. Korrektur und Abgabe der Endfassung
  11. ggf. Präsentation der Arbeitsergebnisse für Dritte durch die Schule.

Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Ihnen auf Anhieb bei der Facharbeit der „große Wurf“ gelingt. Sie werden wie (fast) alle anderen auch Ihr Werk überarbeiten müssen. Halten Sie dies nicht für eine Schwäche, denn gerade diese Erfahrung können Sie später zu Ihren Stärken zählen. Dies setzt allerdings voraus, dass Sie den Schaffensprozess sorgsam planen und Ihren Zeitplan konsequent einhalten. Wenn Sie „Ihr Werk" also wahrscheinlich mehrfach kritisch überarbeiten, können Sie sich von folgenden Gesichtspunkten leiten lassen (Konzentrieren Sie sich am besten pro Überarbeitung auf einen dieser Punkte: Man kann kaum zugleich auf die Logik des Gedankengangs und die korrekte Rechtschreibung achten):

  • sachliche Richtigkeit
  • Logik des Gedankengangs und Schlüssigkeit - bei zielstrebiger Orientierung am Thema
  • Begründungen und Erläuterungen zu allen Thesen und Erkenntnissen
  • Vermeidung von Leerformeln, Wiederholungen (Redundanzen) und Belanglosigkeiten
  • Stil (übersichtliche Sätze, Variation im Satzbau, logisch richtige Verwendung von Konjunktionen)
  • Ausdruck (korrekte Verwendung von Fachbegriffen und Fremdwörtern, sachliche Darstellung ohne pathetische Superlative, Verständlichkeit in der Darstellung auch für Nichteingeweihte)
  • Rechtschreibung, Modus (z.B. Konjunktiv bei indirekter Rede)
  • Einheitlichkeit im Zitieren und in der Form sowie korrekte grammatische Einbindung der Zitate

Informations-/Materialsuche

Allgemeines

Literatur kann gefunden werden

  • in Schulbüchern
  • in Büchern und Zeitschriften von Schul-, Stadt-, Universitäts- und Kulturinstitutsbibliotheken und in Lesesälen
  • durch Hinweise der Lehrerin bzw. des Lehrers
  • im Internet
  • in Archiven
  • in Instituten
  • bei Firmen

Schreibt man Instituten oder Firmen an, so sollte man unbedingt wegen der Kürze der Bearbeitungszeit um möglichst schnelle Rückäußerung bitten.

Suche im Internet (WWW) mit der bekanntesten Suchmaschine GOOGLE

Suche im Internet (WWW) mit BASE

BASE ist eine der weltweit größten Suchmaschinen speziell für frei im Sinne des Open Access zugängliche wissenschaftliche Dokumente im Internet. Betreiber der Suchmaschine BASE ist die Universitätsbibliothek Bielefeld.

Im Vergleich zu kommerziellen Suchmaschinen zeichnen BASE folgende Merkmale aus:

  • Intellektuelle Auswahl der indexierten Quellen
  • Exklusive Berücksichtigung fachlicher qualifizierter Dokumentenserver
  • Transparenz der durchsuchten Datenquellen über ein entsprechendes Quellenverzeichnis
  • Erschließung von Internetquellen des "Unsichtbaren Web", die in kommerziellen Suchmaschinen nicht indexiert werden oder in deren großen Treffermengen untergehen
  • Präsentation der Suchergebnisse mit differenzierter Anzeige von bibliographischen Daten
  • Unterschiedliche Optionen zur Sortierung der Trefferliste
  • Suchverfeinerung nach Autoren, Schlagwörtern, Jahren, Quellen und Sprachen

Über das Internet erreichbare Portale, Enzyklopädien, Lexika etc.

Zeno (http://www.zeno.org)

Zeno.org ist die größte Online-Bibliothek im deutschen Sprachraum. Ihr Inhalt reicht über viele Wissensbereiche. Zeno.org präsentiert eine viele Epochen und Kulturen umspannende Sammlung literarischer Texte und eine Fülle von hochberühmten Lexika, Handbüchern und Nachschlagewerken.

Zeno.org ist eine Bildersammlung mit mehr als 40.000 Gemälden, Zeichnungen und Grafiken.

Zeno.org ist eine Suchmaschine. Intelligente Suchmuster wie Schreibweisentoleranz, Arbeit mit Platzhaltern usw. und ein durchdachtes System von Kategorien sorgen für einen schnellen Weg zur gewünschten Information.

Gesetze im Internet (http://www.gesetze-im-internet.de/)

Das Bundesministerium der Justiz stellt in einem gemeinsamen Projekt mit der juris GmbH für interessierte Bürgerinnen und Bürger nahezu das gesamte aktuelle Bundesrecht kostenlos im Internet bereit. Die Gesetze und Rechtsverordnungen können in ihrer geltenden Fassung abgerufen werden. Sie werden durch die Dokumentationsstelle des Ministeriums fortlaufend konsolidiert.

Im Aktualitätendienst werden Verlinkungen zu allen neu im Bundesgesetzblatt Teil I verkündeten Vorschriften vorgehalten, bis sechs Monate seit Inkrafttreten verstrichen sind. Dort können folglich auch die Texte der den konsolidierten Gesetzen und Verordnungen zugrunde liegenden Änderungsvorschriften aufgerufen werden.

ZUM-Wiki (http://wiki.zum.de/index.php/Hauptseite_des_ZUM-Wiki)

Das ZUM-Wiki ist eine offene Plattform für Lehrinhalte und Lernprozesse. Es ist ein Wiki für Lehrerinnen, Lehrer und andere Interessierte.

wissen.de (http://www.wissen.de/c/homepage.html)

wissen.de GmbH, Gesellschaft für Online-Information, München, ist ein Unternehmen der DirectGroup Bertelsmann. Das Wissensportal, das am 10. April 2000 von der Reinhard Mohn GmbH in Gütersloh gegründet wurde, ging im Mai 2000 online.

Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite)

Die Wikipedia ist ein Projekt freiwilliger Autoren zum Aufbau einer Enzyklopädie. Als Enzyklopädie kann die Wikipedia einiges andere nicht sein. Denn die Artikel sollen ausschließlich bedeutsames Wissen aus belegten und zuverlässigen Quellen enthalten. Der Name Wikipedia setzt sich zusammen aus wikiwiki, dem hawaiischen Wort für „schnell“, und encyclopedia (englisch für „Enzyklopädie“). Ein Wiki ist eine Website, deren Seiten jeder leicht und ohne technische Vorkenntnisse direkt im Browser ändern kann.

Die im März 2001 gegründete deutschsprachige Wikipedia ist nur eine der vielen Wikipedia-Ausgaben. Mit 661.585 Artikeln ist sie die zweitgrößte Wikipedia – nach der englischen, die bereits über 2 Millionen Artikel enthält. Auf Wikipedia:Sprachen findet sich eine Liste aller Sprachen der Wikipedia.

Anders als herkömmliche Enzyklopädien ist die Wikipedia frei. Es gibt sie nicht nur kostenlos im Internet, sondern jeder darf sie mit Angabe der Quelle und der Autoren frei kopieren und verwenden. Dafür sorgt die GNU-Lizenz für freie Dokumentation, unter der die Autoren ihre Texte veröffentlichen.

Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (http://www.dwds.de/)

  • erarbeitet an der Akademie der Wissenschaften.
  • Zeitraum: 1961-1977.
  • Umfang: 130.000 Einträge.

wer-weiss-was (http://www.wer-weiss-was.de/content/start.shtml)

wer-weiss-was ist ein kostenloses Netzwerk zum Austausch von Wissen. Bei uns kannst du Fachleute aller Bereiche finden und um Rat fragen.

wer-weiss-was basiert auf Gegenseitigkeit: Du registrierst dich als Benutzer und stellst dein eigenes Wissen zur Verfügung. Dafür helfen dir unsere Fachleute bei deinen Fragen.

Wortschatz-Portal (http://wortschatz.uni-leipzig.de)

Über 100.000 Wörter und Wendungen auf Deutsch und Englisch. Die Besonderheit: Häufigkeitsangaben verraten Ihnen, wie oft die einzelnen Wörter verwendet werden. Seit Januar 2002.

Deutsche Internetbibliothek (http://www.internetbibliothek.de/index_user.jsp)

Diese Website wird Ihnen angeboten vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. und ausgewählten öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken.

Universitätsbibliothek Bielefeld (http://www.ub.uni-bielefeld.de)

Stadtbibliothek Bielefeld (http://www.stadtbibliothek-bielefeld.de/)

DIE ZEIT - ARCHIV (http://www.zeit.de/archiv/index)

Beispiel für ein sehr gutes, kostenloses Online-Archiv einer Wochenzeitung

OPAC Bibliothekskatalog (Begriffserklärung: http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliothekskatalog)

SUBITO Dokumentenlieferdienst wissenschaftlicher Bibliotheken (http://www.subito-doc.de/)

Kostenpflichtig!

Wikipedia dazu: "Subito ist ein Dokumentenlieferdienst wissenschaftlicher Bibliotheken, der dem Benutzer Kopien von Zeitschriftenaufsätzen oder Buchauszügen liefert und die Ausleihe von Büchern unterstützt. Im Unterschied zur Fernleihe wird dem Benutzer eine Erledigung seines Wunsches innerhalb von drei (Normalbestellung) bzw. eines Arbeitstages (Eilbestellung) garantiert. Die Lieferung erfolgt über Bibliotheken bzw. an den Endkunden direkt."

Bestellt wird über WWW, geliefert wird an Endkunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein und an Bibliotheken weltweit, je nach Wunsch elektronisch (per E-Mail oder ftp), per Fax oder "klassischem" Postweg. Die Preise hängen unter anderem von Dringlichkeit und Lieferweg ab und beginnen bei 5 Euro.

Inhaltlicher Umgang mit fremden Quellen

„Ist schon fehlerhaftes Zitieren ein erheblicher Qualitätsmangel, so ist plagiatorisches Arbeiten, das heißt das Unterschlagen von Quellen oder das Abschreiben auch einzelner Inhalte ohne Quellenangabe, ein erhebliches akademisches Vergehen. Arbeiten, die Plagiate enthalten, werden regelmäßig abgelehnt.“

Die Arbeit ist selbstständig anzufertigen. Nur die angegeben Hilfsmittel dürfen benutzt werden. Die Stellen der Facharbeit, die im Wortlaut oder im wesentlichen Inhalt aus anderen Werken oder Quellen (z.B. Internet) entnommen wurden, müssen mit genauer Quellenangabe gekennzeichnet werden. Ein Verstoß gegen diese Forderung wird als Täuschungsversuch gewertet und dementsprechend geahndet.

Nutzung Neuer Medien

Suchen und Finden im Internet

  1. Suchplan erstellen
  2. Grobe Suche: wichtigste Begriffe, Datenmenge abklären
  3. Eingrenzen gemäß Suchplan: AND-, OR- NOT-Verknüfungen, regionale Eingrenzungen, spezielle Suchdienste
  4. Ergebnisse sichten und interessante Fundstellen übernehmen: Kopieren in Textdatei
  5. Bookmarks: interessanten Fundstellen in Bookmarks aufnehmen

Formale Vorgaben

An die nun folgenden Vorgaben müssen Sie sich unbedingt halten.

Aufbau: Bestandteile einer Facharbeit

Wenn Sie die wesentlichen Informationen zusammengetragen haben, Unwichtiges vom Wichtigen geschieden haben, erarbeiten Sie den Aufbau Ihrer Facharbeit. Der Aufbau richtet sich meist nach folgender Gliederung:


Titelblatt

gemäß Muster (im Anhang)

Inhaltsverzeichnis

Gestaltung gemäß Beispiel (im Anhang)

Einleitung

  • Begründung der Themenwahl / Hinführung zum Thema
  • Abgrenzung des Themas
  • Zielsetzung der Arbeit
  • Überblick über den Aufbau der Arbeit
  • evtl. Schwierigkeiten bei der Bearbeitung der gestellten Aufgabe

Hauptteil mit Zwischen­überschriften (eigentliche Arbeit)

  • Bearbeitung des Themas aufgrund der Vorarbeiten
  • Darlegung der Ergebnisse, ggf. Darstellung der Teilergebnisse und Folgerungen für den Arbeitsprozess

Schluss

  • Zusammenfassung der Ergebnisse aus dem Hauptteil
  • weiterführende Gedanken

Literatur- und Quellenverzeichnis (im Anhang)

  • alphabetische Reihenfolge der Autorinnen und Autoren oder der Herausgeberinnen und Herausgeber, deren Werke Sie benutzt haben
  • Verzeichnis sonstiger Hilfsmittel

Anhang (optional)

  • Anschauungsmaterial, Messwerte, Fragebogen, Fotos, Grafiken, etc.
  • Erklärung gemäß Vorlage (im Anhang)

Der Umfang sollte 8 Seiten nicht unterschreiten und 12 Seiten nicht überschreiten. Gerechnet wird exklusive Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis, Anhang und Erklärung!

nach: Landesinstitut für Schule und Weiterbildung: "Facharbeit – Ein Leitfaden mit Tipps und Hinweisen für Studierende", Soest 2000, S. 13

Formaler Umgang mit fremden Quellen

Richtiges Zitieren

Wird eine Quelle im Wortlaut wieder gegeben, so muss das Zitat der Vorlage genau entsprechen. Die Auslassung eines Wortes oder einer Passage ist durch drei Punkte (meist in eckigen Klammern) anzudeuten. Eigene Korrekturen und Ergänzungen im zitierten Text sind in eckige Klammern zu setzen.

Alle wörtlichen Übernahmen aus Texten müssen mit doppelten Anführungszeichen gekennzeichnet werden. Enthält der zitierte Text selber noch Zitate, so werden diese in '''halbe Anführungszeichen''' gesetzt.

Quellen sind sämtliche für eine Untersuchung benutzten Materialien, d. h. neben der Fachliteratur auch unveröffentlichte Texte, Vorlesungs- und Vortragsnotizen, hektographierte und Archivmaterialien, Dokumentationen, Briefe, Filme. Schallplatten, Videoaufzeichnungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen usw. Die für eine Arbeit benutzten Quellen sind nicht nur vollzählig im Literaturverzeichnis aufzuführen, sondern jedes Mal, wenn im Text auf sie zurückgegriffen wird, durch eine Literaturangabe zu belegen. Dies gilt umso mehr, wenn Quellen nicht im Wortlaut, sondern nur dem Sinne nach zitiert werden.

Die Art und Weise, wie die Quellenbelege in den laufenden Text integriert werden, unterscheidet sich jedoch in den wissenschaftlichen Disziplinen deutlich. Sie sollten Ihre Betreuungslehrerin / Ihren Betreuungslehrer auf jeden Fall befragen, ob sie/er möchte, dass Sie das hier vorgestellte Verfahren nutzen oder nach welchem alternativen Zitierverfahren Sie sich richten sollen.

Quellenangaben mit Hilfe von Fußnoten

Wörtliche Zitate

Bei diesem Zitierverfahren arbeiten Sie mit Fußnotenzeichen (hochgestellten Anmerkungsnummern). Der Nachweis wird hier so geführt: Laufender Text „Zitierter Text"1 Weiterlaufender Text „Zitierter Text“2 Weiterlaufender Text. Die Quellenangabe erfolgt, vom Haupttext durch einen Strich im unteren Bereich der Seite getrennt, als Fußnote am Ende der Seite.

Beispiel:

... Nach Kant handelt es sich bei der Transzendental-Philosophie um „die Idee einer Wissenschaft, zu der die Kritik der reinen Vernunft den ganzen Plan architektonisch d. i. aus Prinzipien entwerfen soll,“9 wobei er jedoch darauf hinweist, „dass sie, um ein vollständiges System zu sein, auch eine ausführliche Analysis der ganzen menschlichen Erkenntnis a priori enthalten müsste.“10 Die Konsequenz, die sich ...

Wörtliche Zitate mit einer Länge von über 4 Zeilen, von denen Sie im Rahmen Ihrer Facharbeit aber nur spärlichen Gebrauch machen sollten, werden der Übersichtlichkeit halber vom fortlaufenden Text eingerückt und einzeilig wiedergegeben. In diesem Fall entfallen die Anführungszeichen.

Die Zählung von Fußnoten erfolgt zweckmäßig für jede Manuskriptseite gesondert. Bezieht sich eine Fußnote auf ein einzelnes Wort oder eine Wortgruppe, so steht die Ziffer direkt hinter diesem Wort noch vor einem folgenden Satzzeichen. Bezieht sie sich auf einen ganzen Satz oder einen durch Satzzeichen eingeschlossenen Satzteil, so steht die Ziffer nach dem schließenden Satzzeichen. Bei einem eingerückten Zitat erscheint sie immer erst an dessen Schluss.

Alle Zitate werden durch eine vollständige Angabe der Quelle und der jeweils zitierten Seite nachgewiesen.

Gedankliche Zitate

Es ist ebenfalls möglich fremde Gedanken auch dem Sinn nach, also nicht wortwörtlich, zu übernehmen. Am Ende des übernommenen Gedankens, der dann nicht in Anführungszeichen steht, muss ebenfalls ein Verweis auf das Originalwerk erfolgen. Das Fußnotenzeichen wird dabei an das Ende des gedanklichen Zitates gesetzt und die Literaturangabe entsprechend unten auf der Seite angeführt (wobei auf sinngemäßes Zitieren mit "Vgl." hingewiesen wird).

Beispiel:

... Die ersten Auflösungserscheinungen begannen kurz nach Herausgabe von Sgt. Pepper, als die Mitglieder der Gruppe begannen, sich ihrer persönlichen Karrieren, Drogen und dem Transzendentalismus zu widmen.'^12'^ Damit wurde ...

Zitieren von Online-Quellen

Analog zu dem vorgenannten Verfahren erfolgt auch das Zitat einer Internet-Quelle. Als Quellenangabe werden angegeben:

Verfasser, Titel der Seite, URL der Datei (URL = Uniform Resource Locator, d. h. die im Browserfenster erscheinende Adresse der aufgerufenen Internetseite), Entnahmedatum aus dem Internet, Seite.

Beispiel:

Karl Winter, Web searches for famous people http://www.who2.com/johnlennon.html, 12.01.2000, S. 1

Wer häufiger mit dem Internet arbeitet, kennt das Problem, dass die Internetseite mit der doch so wichtigen Information plötzlich in den Weiten des Cyberspace verschwunden ist. Wenn Sie Online-Quellen für Ihre Facharbeit nutzen wollen, so müssen Sie sowohl zu Ihrer eigenen Sicherheit aber auch zum Nachweis der Quelle einen Ausdruck anfertigen und der Facharbeit im Anhang anfügen. Es können auch Ihre bearbeiteten Seiten (z.B. mit Randnotizen) sein.

Literatur- und Quellennachweise

Im Literatur- und Quellenverzeichnis am Schluss der Arbeit werden in alphabetischer Reihenfolge die Autorinnen und Autoren oder die Herausgeberinnen und Herausgeber, deren Werke Sie benutzt haben, aufgeführt. Eine Literatur- und Quellenangabe muss die Informationen enthalten, die es ermöglichen, das betreffende Werk (z. B. in einer Bibliothek) ausfindig zu machen, d.h. mindestens Angaben zur/zum Autorin/Autor und zum Werk:

Name, Vorname (Jahr der Veröffentlichung):, Titel, Verlag Erscheinungsort.

Es empfiehlt sich im Interesse des Lesenden, sich nicht nur auf die Angabe der unbedingt notwendigen Informationen zu beschränken, sondern diese zu erweitern, indem man etwa Untertitel angibt, die wissenschaftliche Reihe, in der ein Werk erscheint, aufführt oder auf die Auflage hinweist (wenn schon mehrere Auflagen eines Werkes vorliegen). Eine Muster zur bibliographischen Aufnahme verschiedener Quellen finden Sie im Anhang.

Je nach Vorliebe der Lehrerin / des Lehrers aber auch auf Grund fachspezifischer Regelungen können auch alternative Dokumentationsverfahren zur Anwendung gelangen. So werden teilweise die Titel der Literaturwerke unterstrichen. Teilweise werden Erscheinungsort und Verlag durch einen Doppelpunkt getrennt. Teilweise schließt jede Quellenangabe mit einem Punkt ab. Die Meinungen darüber, wie ein Literaturverzeichnis auszusehen hat, sind unter- schiedlich. Vielleicht hat auch die Fachkonferenz des Faches, in dem Sie Ihre Facharbeit schreiben wollen, spezifische Regelungen bezüglich der Zitierverfahren und Literatur- dokumentation herausgegeben. Fragen Sie einfach Ihre Fachlehrerin / Ihren Fachlehrer, ob es – abweichend von dem hier (im Anhang) vorgestellten Muster – abweichende Regelungen, z.B. der Fachkonferenz, gibt.

Ganz gleich welches Zitierverfahren oder welche Art der Literaturdokumentation Sie wählen, entscheidend ist vor allem, dass Sie sich um Einheitlichkeit, Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit bemühen.

Schreiben nach DIN

Leitfaden zum Formatieren der Facharbeit
mit StarOffice 7 Writer
für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II
von Hildegard Reininghaus
Antoniuskolleg Neunkirchen
Pfarrer-Schaaf-Str. 1
53819 Neunkirchen-Seelscheid
2007

Wir sagen an dieser Stelle herzlichen Dank an die Kollegin!

Leitfaden zum Formatieren der Facharbeit mit StarOffice 7 Writer:
http://content.antoniuskolleg.de/cms/seite/service/Mediothek/FacharbeitStarOffice_2007.pdf

Formatierung – Umgang mit der Formatvorlage

Eine Formatvorlage ist eine Schablone, in der Sie das Aussehen eines Textabschnitts genau festlegen können. In einer Absatzformatvorlage werden z.B. alle Eigenschaften festgelegt, die das Aussehen eines Absatzes bestimmen.

Für die Facharbeit ist der Gebrauch folgender Vorlage verpflichtend:

Attach:Main/facharbeit-gymnasium-shs.odt

Alle Formatanweisungen, die mit "SHS" beginnen, müssen benutzt werden. Alle anderen Formatanweisungen können zur Formatierung herangezogen werden.

Für Nachfragen stehen die Informatiklehrer zur Verfügung.

Abgabe im PDF-Format

Die Abgabe der Facharbeit muss im PDF-Format erfolgen. Um die Textdatei, in der die Facharbeit gespeichert ist, in eine PDF-Datei zu konvertieren, gibt es verschiedene Wege:

  1. Der einfachste Weg ist, die Textdatei aus OpenOffice als PDF-Datei zu exportieren.
  2. Falls die Facharbeit in anderen Textverarbeitung als OpenOffice geschrieben worden ist, kann man auch eine spezielle Software nutzen, um eine Konvertierung zu erreichen. Als ein nützliches Werkzeug hat sich das kostenlos erhältliche Programm "Free PDF" erwiesen: http://www.heise.de/software/download/freepdf/18061

Beratung

Die Beratung erfolgt durch die Jahrgangsstufenleitung und durch die Fachlehrer(innen).

Das heißt für die Fachlehrerin bzw. den Fachlehrer u. a.

  • Beratung bei der Themenwahl
  • Beratung bei Auswahl und Beschaffung von Materialien
  • Verdeutlichung der Leistungserwartungen und Beurteilungskriterien, auch am konkreten Einzelfall
  • Unterstützung bei der Planung des Arbeitsprozesses
  • Beobachtung des Fortgangs der Erarbeitung und Kontrolle der Selbstständigkeit der Arbeit
  • regelmäßige, individuelle Gespräche über Zwischenergebnisse
  • Anleitung für ggf. erforderliche Überarbeitungsprozesse
  • abschließende Reflexion des Arbeitsprozesses und seines Ergebnisses.

Workshops zur Vorbereitung

(Wird zurzeit überarbeitet)

Begleitende Fachberatung

In einem Beratungsgespräch muss der Entwicklungsstand der Facharbeit gegenüber dem betreuenden Lehrer verdeutlicht werden. Alle Beratungsgespräche sollten vorgeplant werden. Sie sollten sich vor jedem Gespräch notieren:

  1. Was will ich im Gespräch erfahren?
  2. Welche Hilfen benötige ich?
  3. Wo komme ich nicht weiter?
  4. Was verstehe ich fachlich nicht?
  5. usw.

Daher die Empfehlung, alle bei der Arbeit auftauchenden Fragen und Unsicherheiten sofort in einem jederzeit bereitliegenden Begleitheft notieren, damit nichts vergessen wird.

Außerdem ist vor jedem Gespräch eine Reflexion wichtig:

  1. Wie weit bin ich voran gekommen?
  2. Welche Arbeitsinseln sind bereits geschaffen?

Nur dann kann man dem betreuenden Lehrer den Entwicklungsstand der Arbeit erläutern.

Organisation der Beratungsgespräche

Während Ihres Arbeitsprozesses gibt es mindestens 3 Anlässe für ein Beratungsgespräch mit dem betreuenden Fachlehrer. Sie müssen diese 3 verbindlich zu führenden Beratungsgespräche in dem dafür vorgesehenen Zeitraum frühzeitig vereinbaren, vorbereiten (z.B. Material/Texte vorzeitig übermitteln) und schriftlich dokumentieren (siehe Protokoll).

Falls Sie es versäumen sollten, einen verbindlichen Beratungstermin zu vereinbaren, setzt der betreuende Lehrer ihn fest. Dieses Versäumnis wird natürlich bei der Bewertung der Facharbeit berücksichtigt.

Über jedes Beratungsgespräch müssen Sie ein Protokoll führen. Die verbindliche Vorlage dazu können Sie hier herunterladen:

Es ist sinnvoll, Termine für Klausuren und dafür benötigte Vorbereitungszeiten sowie andere terminliche Verpflichtungen in die Zeitplanung einzubeziehen.

nach: Landesinstitut für Schule und Weiterbildung: "Facharbeit – Ein Leitfaden mit Tipps und Hinweisen für Studierende", Soest 2000

Begleitende allgemeine Beratung

Als Ansprechpersonen für eine allgemeine Beratung steht Ihnen natürlich die Jahrgangstufenleitung zur Verfügung. Bei Fragen zum Layout der Facharbeit wenden Sie sich bitte an die Informatiklehrer.


Anhang

Im Anhang finden Sie u.a. wichtige Dokumente/Dateien zum Herunterladen.

Konferenzbeschlüsse

siehe: http://oberstufe.gymnasium-shs.de/index.php/Facharbeit/FAS01

Dateiformat ODF bzw. ODT

Grundsätzliche Anmerkung zum Dateiformat ODT:

Die Formatvorlage hat das Datei-Format "odt". Die Abkürzung ODT steht für "OpenDocument-Text". Dieses OpenDocument Format (ODF) wurde bereits Ende 2006 als ISO-Standard eingeführt und wird z.B. vom Programm OpenOffice bzw. dessen Nachfolger LibreOffice (http://www.libreoffice.org/download/?nodetect) unterstützt, das in der Schule benutzt und in den abgebotenen praktischen Übungen vorgestellt wird.

Wird – entgegen unserer Empfehlung – eine andere Textverarbeitung als OpenOffice benutzt, so kann man hier nachschlagen, welches Programm dieses Format auf welche Weise unterstützt:

http://de.wikipedia.org/wiki/OpenDocument#Programme_mit_Unterst.C3.BCtzung_f.C3.BCr_OpenDocument

Dateiformat ODF und die Textverarbeitung WORD der Fa. Microsoft

"Muss ich meine Facharbeit mit dem Programm OpenOffice/LibreOffice schreiben?" Die klare Antwort lautet: Nein! – Das ODF-Format wurde ja gerade deshalb gewählt, da es ein standardisiertes ISO-Format ist! Das bedeutet, dass jedes Textverarbeitungsprogramm genutzt werden kann, welches dieses Format lesen, schreiben und bearbeiten kann. Davon gibt es viele, wie der oben angegebene Link dokumentiert. Inzwischen kann auch die Textverarbeitung WORD dieses Format lesen, schreiben und bearbeiten (siehe Angaben auf der Wikipedia-Seite oben).

Ein weiteres Windows-/Linux-Programm, welches das Format ODT unterstützt, kostenlos zu erhalten und als Alternative zu Microsofts WORD gesehen werden kann, ist "SoftMaker Office 2012": http://www.heise.de/download/softmaker-office-1142761.html

Formulare und Muster

Formatvorlage

Formatvorlage im OpenDokument-Format: siehe Extra-Seite Format-Vorlage.

Muster für ein Titelblatt

Dieses Muster dient der Veranschaulichung und ist bis auf den oberen Teil identisch mit dem Deckblatt wie es in der Formatvorlage definiert ist. Es gilt das natürlich das Deckblatt, wie es die Formatvorlage vorsieht.

Muster für ein Inhaltsverzeichnis

Muster zur bibliographischen Aufnahme verschiedener Quellen

Erklärung am Schluss der Facharbeit

Erklärung

Ich erkläre, dass ich die Facharbeit ohne fremde Hilfe angefertigt und nur die im Literaturverzeichnis angeführten Quellen und Hilfsmittel benutzt habe und dass ich die Stellen der Facharbeit, die im Wortlaut oder im wesentlichen Inhalt aus anderen Werken entnommen wurden, mit genauer Quellenangabe kenntlich gemacht habe. Verwendete Informationen aus dem Internet sind der Fachlehrerin bzw. dem Fachlehrer vollständig ausgedruckt oder digital gespeichert – zusammen mit einer Liste der erforderlichen Zugangsadressen (URL) – im Anhang zur Verfügung gestellt worden.

Ort/Datum Unterschrift

Format-Vorlage

Formatvorlage im OpenDokument-Format: Attach:Main/facharbeit-gymnasium-shs.odt

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